Nach Einführung der Parkraumbewirtschaftung hat sich im Bismarckviertel einiges verändert.

Ich habe am Dienstag, 29.10.2019 und am Dienstag, 18.02.2020 die parkenden Autos gezählt und folgendes festgestellt:

In den Straßen zwischen der Bismarckstraße und Falkensteinstraße hat es eine starke Entlastung gegeben.

Das hat 3 Gründe:

  1. Die Mitarbeiter des EKO parken jetzt offensichtlich anderswo.
  2. Das Josefs-Hospital an der Mülheimer Straße wurde Ende Januar größtenteils geschlossen. Hier wäre auch ohne Bewirtschaftung eine Verbesserung eingetreten.
  3. Die Lehrer des B.-v.-Suttner-Gymnasiums parken jetzt im gebührenfreien Teil der Bismarckstraße.

Allein auf dem gebührenfreien Teil der Bismarckstraße (179 Stellplätze) parken jetzt 177 Autos. Früher waren es 130. Der Zuwachs von 47 Autos entspricht ziemlich genau der Verringerung um das Gymnasium von 49 Autos. Ich denke, dass kein Lehrer auf das Auto verzichtet hat, sondern einfach nur etwas weiter weg parkt.

Im nordöstlichen Teil (Bismarckstraße bis Brücktorstraße) hat sich die Situation kaum verändert. Es parken hier 2% mehr als vor der Bewirtschaftung. Hier ist die Bewirtschaftung also nicht sinnvoll.

In der Lipperheidstraße von Bismarck- bis Brücktorstraße ist die Belegung bei 177 Stellplätzen von 70 Autos auf 56 Autos zurückgegangen. Also 121 freie Stellplätze.

Und wo sind die Autos jetzt? Sie sind ja nicht weniger geworden. Sie stehen jetzt im gebührenfreien angrenzenden Gebiet. Hier sind 399 Stellplätze.

Früher waren hier 104 Plätze frei, jetzt sind es 17 Plätze. Die Belegung stieg von 74% auf 96%.

Übrigens: Das ursprüngliche Parkraumbewirtschaftungskonzept hat die Bewirtschaftung nur südlich bis an die Bismarckstraße, jedoch ohne die Bismarckstraße selbst, vorgesehen.

Hätte die Stadt sich daran gehalten, wäre es im Bismarckviertel eigentlich alles gut gewesen.

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