Hinsichtlich des Bismarckviertels ist man bisher davon ausgegangen, dass Mitarbeiter des Joseph-Hospitals für den Parkdruck in den Nebenstraßen östlich der Mülheimer Straße sorgen. Eine Untersuchung wurde nördlich der Goethestraße wurde auch gar nicht gemacht. Der für die Bewirtschaftung erforderliche Belegungsgrad wird in dem Viertel auch jetzt nicht erreicht.

Scheinbar ist man noch nicht auf den Gedanken gekommen, dass die Anwohner der Mülheimer Straße ja auch irgendwo parken müssen. Da es auf der Mülheimer Straße kaum geht, parken die Anwohner um die Ecke in den Nebenstraßen.

Auf der Mülheimer Straße sind ca. 150 Wohnungen. Einfache Rechnung: Je Wohnung 2 Bewohner macht 300 Bewohner. Laut Konzept kommen auf 1000 Einwohner in Alt-Oberhausen 285 Fahrzeuge. Die 300 Bewohner der Mülheimer Straße haben statistisch ca. 85 Fahrzeuge. Und die parken in den Nebenstraßen.

Eine Entlastung ist künftig mit Parkautomaten und nach Schließung des Joseph-Hospitals kaum zu erwarten. Dennoch sollte man die Schließung des Hospitals erst mal abwarten und dann neu bewerten. Bis dahin sollen die Automaten auf jeden Fall außer Betrieb bleiben.

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