(Die im ursprünglichen Leserbrief angegebenen Namen ortsansässiger Firmen wurden entfernt.)

Durch die Parkraumbewirtschaftung im Bereich der westlichen (unteren) Klörenstr entstehen den Anwohnern dort sicherlich Kosten , drastisch verschlimmern wird sich die Situation auf dem nicht bewirtschafteten Gebiet der Klörenstr. Östlich (oberhalb) der Nohlstr. Schon lange herrscht dort ein Mangel an Parkraum u.a. durch die Nutzung durch Firmenfahrzeuge einer Firma , die Nachts und am Wochenende dort bis zu 12 Fahrzeuge der Sprinterklasse abstellen . Tagsüber parken dort die Angestellten ihre Fahrzeuge und zwar mit entsprechenden Abstand um abends dort wieder Platz für die Transporter zu haben . Der Garagenhof der Firma bleibt den beiden Hunden vorbehalten . Zusätzlichen werden Fahrzeuge einer anderen Firma, ansässig an der Düppelstr. , im Bereich Klören-Lorenzstr. abgestellt .  Am Wochenende wird der Parkplatzmangel noch durch Fahrzeuge von DHL , DPD und Hermes verstärkt .Zugenommen hat in letzter Zeit auch das Abstellen von Anhängern die teilweise wochenlang nicht bewegt werden .

Bei der Einführung von kostenpflichtigem Parkraum auf dem westlichen Teil der Klörenstr. sowie der Nohlstr. wird ein nicht geringer Teil der dortigen Anwohner sich die Gebühr für den Anwohnerparkausweis sparen und ihre Fahrzeuge auf der , kostenfreien , oberen Klörenstr. abstellen . Das selbe gilt dann auch für deren Besucher . Hinzu kommen dann Fahrzeuge aus dem kostenpflichtigen Bereich von dort ansässigen  Unternehmen , u.a. 2 Kleinbusse (Behindertentransporter und Schulbus)  mit Mainzer Kennzeichen sowie ein Trödelmarkthändler .  Auch werden die Angestellten (Langzeitparker) als auch die Besucher (Kurzzeitparker) der Helios-Klinik verstärkt auf den kostenfreien Parkraum zugreifen . Ich finde es persönlich auch als zu hinterfragen warum die Helios-Klinik eine eigene  Parkraumbewirtschaftung betreibt , statt diesen Raum ihren eigenen Mitarbeitern anzubieten .  

Mit der neuen Parkraumbewirtschaftung  wird der Eindruck erweckt , das in Styrum ein verändertes Einkaufsverhalten stattgefunden hat . Davon kann bei dem derzeitigen Angebot an Waren des täglichen Gebrauchs nun wirklich nicht die Rede sein .                                                                                                                                            Gar nicht berücksichtigt wurden Menschen Handicap (Gehbehinderung G). Diese Menschen bekommen , anders als mit der Einschränkung AG , keinen Parkplatz zugewiesen  sind aber doch stark eingeschränkt im Bewegungsablauf.

Ihnen wird bei dieser Regelung zugemutet weitere Wege vom Parkplatz zur Wohnung oder zurück in Kauf zu nehmen und der Parkplatz kann sich dann auch auf der anderen Seite der Mülheimerstr. oder der Landwehr befinden . Im Umkreis von 50m von meiner Wohnung  sind  mit mir 3 Menschen mit Handicap wohnhaft .

Es gibt meiner Ansicht nach 3 Möglichkeiten die Kuh vom Eis zu bekommen um eine Angleichung der betroffenen Gebiete zu erreichen :

  1. Von der Änderung der Parkraumbewirtschaftung abstand zu nehmen .
  2. Im Bereich östlich der Nohlstr. eine Regelung  Parkscheibe (2Std) von      9-17 Uhr und danach mit Anwohnerparkausweis . Dies wird ja nördlich der Grenzstr. so gehandhabt .
  3. Wenn nicht anders möglich die Übernahme und Angleichung der neuen Parkraumbewirtschaftung .

Bis zur vollständigen Klärung sollte die neue Regelung erst einmal auf Eis gelegt werden .

Was ich oben über den Bereich Klörenstr. geschrieben habe gilt 1 zu 1 auch für die Bereiche Lorenzstr , Almastr , Josefstr von Nohlstr bis Mülheimerstr. sowie der Bügelstr .

Peter Kleinert      

Eine Idee zu “Leserbrief von Peter Kleinert: Betreff neue Parkraumbewirtschaftung in Oberhausen Styrum

  1. Uwe K. sagt:

    Ja wenn das nun alles wäre! Gegenüber dem Arbeitsamt soll nun auch ein Parkhaus entstehen auf dem Bundesbahngelände damit die Stadtbediensteten nun eine kostenfreie Parkmöglichkeit bekommen. Die Kosten mit dem Grundstücks Auflauf und Parkhaus bauen belaufen sich ca. auf 8-10 Millionen Euro. Evtl können sich dort auch das Krankenhaus und ein paar Firmen Stellplätze für Ihre Mitarbeiter pachten. Alles wieder mal mit Steuermittel finanziert wohl. Da Oberhausen ja nun ärmste Stadt des Ruhrgebiets ist und Gelsenkirchen überholt hat musste man ja ganz Oberhausen mit Parkscheinautomaten zupflastern und zusehen mit welchen Trick man seinen Mitarbeitern hier noch kostenfreie Parkplätze zuteilen kann. Jeder Einwohner in Oberhausen zahlt nun Parkausweise und für Familienbesuche kann man ja dann 24 Tagesausweise bekommen für 10 Euro bekommen im Jahr. Oberhausen schreibt im Ruhrpott Geschichte.

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