Wenn man sich die Veröffentlichungen der Bewirtschaftungsbefürworter durchliest, kommt man zwangsläufig zum Schluss, dass diese das Bewirtschaftungsgebiet gar nicht kennen. Es wird ausschließlich von der Innenstadt gesprochen.

Frage: Wo endet die Innenstadt?

Es geht hier aber um die Wohngebiete und nicht um die Marktstraße.

Fraktionsvorsitzende Frau Simone-Tatjana Stehr schreibt: „Im Durchschnitt gehen in Deutschland pro Auto und Jahr 41 Stunden durch Parkraumsuchverkehr verloren. Das erzeugt volkswirtschaftliche Kosten 40,4 Milliarden Euro. Von den ökologischen Folgen gar nicht zu reden.“

Was sind volkswirtschaftliche Kosten?

Sind das die KFZ-Kosten die der Autofahrer bezahlt?

Und sind dann Parkgebühren nicht auch volkswirtschaftliche Kosten?

Wieviel Milliarden volkswirtschaftliche Kosten entstehen durch Parkgebühren?

Ökologsche Folgen: Durch die Parkraumbewirtschaftung in Wohngebieten entsteht doch erst einmal der Parkraumsuchverkehr. Viele suchen dann in den nichtbewirtschafteten Gebieten einen Parkplatz und fahren dafür weiter als vorher.

Auf die Befürchtung der Anwohner, dass diese durch Ausweichverkehr selbst keine Parkplätze mehr finden, antwortet Frau Stehr: Das ist eine Situation, die aus unserer Sicht korrigiert werden muss. Die CDU bleibt mit den Beteiligten im Gespräch und sucht gemeinsam nach schnellen und guten Lösungen.

Ist das wirklich ernst zu nehmen? Zuerst wird die Situation ohne Sinn zu Lasten der Bürger verschlechtert, um dann nach Lösungen zu suchen, die dann die nächsten Bürger belasten..

Die Lösung könnte doch dann nur sein, die Automaten wieder abzubauen. Aber stattdessen will man dann die Bewirtschaftungszone noch weiter ausdehnen und weitere Automaten aufstellen. Bis ganz Oberhausen mit Automaten zugestellt ist?

Und was ist, wenn man Besuch über mehrere Tage bekommt? Soll man für jeden Tag dann 9 Euro bezahlen?

Wenn es nur darum ginge, dass Nichtanwohner auf öffentliche Nahverkehrsmittel umsteigen, könnte man Wohngebiete zu reinen Anwohner-Parkzonen machen. Diese dürfen dann nur von den Bewohnern und deren Besuchern, sowie von anliegenden Firmen und deren Mitarbeitern mit entsprechenden Parkausweisen genutzt werden.

Keine teuren Parkscheinautomaten, nur Beschilderung und der Zweck wäre erreicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.