Guten Tag Herr Knauff,

Sie beabsichtigen das Bismarckviertel mit Fahrradgaragen auszustatten. Vorgesehen sind 18 Stationen mit jeweils 10 Einzelboxen. Hinzu kommen noch sechs Stellflächen für Lastenfahrräder.

Hierzu habe ich folgende Fragen:

Wieviel Fläche (Breite x Tiefe) beansprucht eine Station von 10 Boxen ohne Leih-Lastenräder?

Wieviel Fläche (Breite x Tiefe) beansprucht eine Station von 10 Boxen mit Leih-Lastenräder?

Wieviel Leih-Lastenfahrräder sind für die sechs Stationen vorgesehen?

Sind in den einzelnen Boxen Ladevorrichtungen für E-Bikes vorgesehen?

Wie hoch ist die Miete für eine Box pro Tag / pro Woche / pro Monat / pro Jahr?

Wie hoch ist die Miete für ein Leih-Lastenfahrrad pro Stunde / pro Tag?

Wie hoch sind die laufenden Kosten für Wartung und Reparatur der Stationen und Geldautomaten  pro Jahr?

Wie hoch sind die Kosten für die Verwaltung der Stationen (Geld einsammeln, Geldzählen, Backoffice)?

Wie hoch sind die Kosten für Wartung und Reparatur der Leih-Lastenräder?

Wurde eine Bedarfsanalyse im Bismarckviertel erstellt? Wurden Bürger repräsentativ befragt, ob sie diese Radgaragen möchten und diese auch nutzen werden?

Welcher Nutzungsgrad wird von dem Projekt erwartet? Ab welcher Auslastung wird das Projekt als sinnvoll erachtet?

Sollen die Einnahmen aus Boxenmiete und Radvermietung die Kosten für Anschaffung und Unterhalt decken?

Wenn die Kosten nicht gedeckt werden, wer kommt dann dafür auf?

Die Stationen können nur auf den jetzt bestehenden Parkplätzen aufgestellt werden. Wieviel Parkplätze werden dafür entfallen?

Ich möchte betonen, dass ich Fahrradgaragen und Leih-Lastenräder sehr befürworte. Innerhalb Oberhausens fahre ich selbst auch nahezu ausschließlich mit dem Rad oder nutze ÖPNV. Nur für schwere Lasten oder weitere Entfernungen nutze ich das Auto. Dies tun Sie wahrscheinlich auch.

Ob allerdings das Bismarckviertel für ein solches Projekt richtig ist, bezweifle ich. Da gibt es wesentlich wichtigere Standorte wie Stadtmitte, Hauptbahnhof, Berocenter etc. Dort würden auch drei Benutzergruppen davon profitieren: Anwohner, Kunden und Arbeitnehmer.

Für eine schnelle Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar

Klaus Otto

Bürgerinitiative gegen Parkraumbewirtschaftung

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