Je mehr man sich mit den Details des Parkraumbewirtschaftungskonzeptes befasst, desto mehr muss man die Frage stellen, welche Zielstellung mit der Bewirtschaftung verfolgt wird. Da das Konzept auf statistischen Auswertungen beruht, kommt natürlich die Frage auf, wie die Erhebungen erstellt wurden. Wären die einzelnen Erhebungszonen anders eingeteilt worden, so würden etliche Straßen gar nicht in den Bewirtschaftungsbereich fallen.

Die Voraussetzungen für eine Parkraumbewirtschaftung sind: 1. Hoher Parkdruck, 2. Die Konkurrenz verschiedener Nutzergruppen um die wenigen freien Parkstände (beispielsweise Bewohner, Gewerbetreibende, Beschäftigte, Kunden). Nur wenn beides zutrifft, ist die Parkraumbewirtschaftung gerechtfertigt.

In reinen Wohnstraßen ist die Konkurrenz nicht gegeben. Hier parken vorrangig die Anwohner selbst. Dies ist z.B. in der Walter-Flex-Str., Lohstr., Welfenstr. und Normannenstr. der Fall. Hier gibt es keine Geschäfte und Betriebe. Hier parken nur Anwohner und deren Besucher. Eine Bewirtschaftung ist hier rechtlich gar nicht zulässig und kann auch gar nichts bewirken, da ja nur die Anwohner und deren Besucher hier parken.

Die Behauptung der Stadt in Wohngebieten werden keine Gebühren erhoben, ist falsch.

Ich habe daher an Frau Lauxen und Oberbürgermeister Schranz nachfolgende Mails geschrieben. Leider habe ich bis heute noch keine Antwort erhalten.

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Fragen zum Parkraumbewirtschaftungskonzept

28.11.2019

Von: „Klaus Otto“ <klaus.e.otto@t-online.de>

An: „Schranz, Daniel“ <daniel.schranz@oberhausen.de>

Guten Tag Herr Schranz,

leider habe ich bis heute noch keine Antwort auf mein Schreiben vom 8.11.2019 an Frau Lauxen erhalten. Ich wollte Sie daher noch einmal bitten, Frau Lauxen zu veranlassen, mir zu antworten.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Otto Bürgerinitiative gegen Parkraumbewirtschaftung

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Betreff: WG: Fragen zum Parkraumbewirtschaftungskonzept

19.11.2019

Von: „Klaus Otto“ <klaus.e.otto@t-online.de>

An: „Schranz, Daniel“ <daniel.schranz@oberhausen.de>

Guten Tag Herr Schranz,

die nachfolgende mail habe ich am 8.11.2019 an Frau Lauxen geschickt. Da ich mir sicher bin, dass Frau Lauxen mir keine Antwort geben will, bitte ich Sie hiermit Frau Lauxen dazu zu bewegen.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Otto Bürgerinitiative gegen Parkraumbewirtschaftung

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Betreff: Fragen zum Parkraumbewirtschaftungskonzept

08.11.2019

Von: „Klaus Otto“ <klaus.e.otto@t-online.de>

An: „Lauxen, Sabine“ <sabine.lauxen@oberhausen.de>

Guten Tag Frau Lauxen,

ich habe einige Fragen bzw. Bitten zum Parkraumbewirtschaftungskonzept. Sollten Sie nicht die richtige Ansprechpartnerin sein, bitte ich Sie mir die  richtige Person zu benennen oder dieses Schreiben weiterzuleiten.

Mit der Beauftragung eines Konzeptes wird immer eine Zielstellung vorausgegeben.

Wie lautete die Zielstellung bzw. Zielstellungen zu diesem Konzept?

Die Parkplätze sowie die parkenden Autos wurden zur Ermittlung der Belegungsgrade gezählt. Es gibt Auflistungen über die Anzahl der Parkplätze und der parkenden Autos jeweils zu den einzelnen Straße und den verschiedenen Zeiten. Die Werte wurden dann zusammengefasst und im Konzept textlich sowie grafisch dargestellt.

Wenn Ihnen diese Listen vorliegen, bitte ich Sie mir diese in Kopie zukommen zu lassen.

Falls nicht, bitte ich Sie diese Listen von LK Argus anzufordern und mir Kopien davon zu überlassen bzw. LK Argus zu beauftragen mir diese Listen zu übermitteln.

Grund meiner Anfrage ist, dass mir die Ergebnisse im Konzept so erscheinen, als würden sie einer bestimmten Zielsetzung unterworfen sein. Würden beispielsweise die Bewirtschaftungszonen anders aufgeteilt sein, käme u. U. ein ganz anderes Ergebnis dabei heraus. Ich möchte vermeiden eigene und möglicherweise falsche Mutmaßungen anzustellen und würde gerne unsere Diskussionen in den kommenden Monaten auf einer sachlichen Grundlage weiterführen.

Ich kann mir vorstellen, dass Sie das Material nicht mehr vor der Ratssitzung am 18.11.2019 zur Verfügung stellen können. Das wäre für mich aber nicht weiter schlimm, das Leben geht ja danach noch weiter.

Ihnen alles Gute

Klaus Otto Bürgerinitiative gegen Parkraumbewirtschaftung

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