Guten Tag Herr Schranz,

zu Ihrer Information übersende ich Ihnen als Anhang meine Erhebungen im Bismarckviertel vor und nach Einführung der Parkraumbewirtschaftung.

Wie Sie aus den Grafiken „Parkflächen Bismarckviertel“ ersehen können, hat die Maßnahme im südlichen Bereich des Bismarckviertels in der Nähe des EKO zu dem gewünschten Effekt geführt. Die Belegung sinkt hier bis auf 48%.

Im nordwestlichem Teil hat sich wenig Veränderung ergeben, da hier im Wesentlichen die Anwohner selbst parken. Dies war auch so vorauszusehen. Hier bleibt die Belegung mit +/- 7% ungefähr gleich.

Dramatisch verschlechtert hat sich die Situation im nordöstlichen, unbewirtschafteten Teil. Die Verdrängung hat sich hier massiv ausgewirkt. Am Dienstag um 11 Uhr (lt. Konzept die Spitzenzeit) liegt die Belegung bei 96%. 

Vor der Parkraumbewirtschaftung lag die Belegung in den einzelnen Zonen bei ca. 72%. Mit der Bewirtschaftung hat der südliche Teil und die Lipperheidstraße einen Leerstand bis 56% und der unbewirtschaftete Teil 4% (Grafik „Parkplatzsituation im Bismarckviertel). 

Diese Entwicklung war vorhersehbar. Das ursprünglich Parkraumbewirtschaftungskonzept hatte auch nur eine Bewirtschaftung bis an die Bismarckstraße heran vorgesehen und wäre damit auch richtig gewesen. Die von Ihnen veranlasste Erweiterung hat eine Entwicklung bewirkt, die niemandem nutzt und vielen schadet. 

Eine Rücknahme der Bewirtschaftung in der Bismarckstraße und nördlich davon würde für die erforderliche Entspannung sorgen.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Otto

Bürgerinitiative gegen Parkraumbewirtschaftung

Anhänge:

Veränderung der Parkplatznutzung im Bismarckviertel nach dem 1. Februar 2020

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