Guten Tag Frau Lauxen,

in der Beschlussvorlage für den kommenden Montag, den 16.12.2019 steht, dass an der Turbinenhalle ein temporärer Parkplatz eingerichtet werden soll. Dieser soll bis zur Fertigstellung eines Parkhauses an der Tannnenberg-/Mülheimer Straße oder auf dem EVO-Gelände genutzt werden.

Das Evangelische Krankenhaus an der Virchowstraße ist mit über 1000 Mitarbeitern sicherlich der größte Arbeitgeber mit dem meisten Parkplatzbedarf in Alt-Oberhausen. Obwohl es baulich möglich und kaufmännisch vorteilhaft ist, wird das EKO nicht verpflichtet für eigene Parkplätze zu sorgen.

Laut EKO kostet die Erweiterung des vorhanden Parkhauses um 160 Plätze ca. 1 Mio. €. Durch die Nutzung von Tag- und Nachtschichten können diese Plätze von 320 Mitarbeitern genutzt werden. Bei einer Parkgebühr von 40,- €/Monat würde eine Einnahme von 12.800,- €/Monat erzielt. Der Kapitaldienst beträgt bei einer Laufzeit von 10 Jahren und 2 % Zinsen 9.201,- €/Monat. Es bleibt noch ein Ertrag von 3.600,- €/Monat.

Derzeit besteht ein Warteliste von 200 EKO-Mitarbeitern, die gerne einen Platz im Parkhaus hätten.

Kein Supermarkt bekäme eine Betriebsgenehmigung, wenn er nicht genug Parkplätze für Kunden und Mitarbeiter vorhalten kann.

Wieso wird das EKO nicht stärker in die Pflicht genommen?

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Otto

Bürgerinitiative gegen Parkraumbewirtschaftung

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