Guten Tag Frau Lauxen,

Sie setzen sich aus Umweltgründen sehr dafür ein den Autoverkehr, besonders im Innenstadtbereich, einzuschränken. Hier könnte ich Sie im Grunde genommen uneingeschränkt unterstützen. Jedoch macht es mich nachdenklich, dass Sie selbst mit dem Auto zu Ihrer Arbeitsstelle kommen.

Soviel ich weiß, wohnen Sie in Düsseldorf-Pempelfort. Die genaue Anschrift gebe ich hier aus Datenschutzgründen nicht an, da ich diesen Brief veröffentliche.

Mit dem Auto benötigen Sie bei guter Verkehrslage ca. 40 Minuten von Ihrer Wohnung bis zum Eingang des Technischen Rathauses in Sterkrade. Bei Stau wird es sicher länger dauern.

Bei einem Arbeitsbeginn um 8 Uhr wäre folgender Weg unproblematisch möglich:

Mit Auto bis zum Bahnhof Düsseldorf-Flughafen = 6 km =  8 Minuten
Vom Parkplatz zum Bahnsteig =  5 Minuten
Zug RE5 ab 7:09 Uhr bis OB-Sterkrade Ankunft 7:32 Uhr = 23 Minuten
Zu Fuß zum Technischen Rathaus = 860 m = 11 Minuten
Die Dauer Ihres Arbeitsweges wäre also insgesamt= 47 Minuten

Mit ÖPNV wären Sie also nur 7 Minuten länger unterwegs.

Ist Ihnen das die Umwelt nicht wert? Oder was rechtfertigt Ihr Verhalten?

Und warum verlangen Sie von anderen so viel mehr, als Sie selbst zu leisten bereit sind?

Das nenne ich Wasser predigen und Wein trinken.

Dieses Schreiben sende ich auch als Leserbrief an die lokale Presse, veröffentliche ich auf der Website www.buergerinfo-oberhausen.de und auf Facebook.

Ich fände es aufrichtig, wenn Sie diesen Brief beantworten und einer Veröffentlichung Ihrer Antwort zustimmen.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Otto

Bürgerinitiative gegen Parkraumbewirtschaftung

Eine Idee zu “Brief an Frau Lauxen v. 20.10.19 – Ihr Arbeitsweg

  1. Hans Otto Kunibert sagt:

    Ich finde es sehr lobenswert, dass ich ein Bürger die Zeit nimmt eine derart minutiöse Auflistung aus zu arbeiten. Toll, dass man an solchen Beispielen erkennen kann wie unaufrichtige grüne Politiker in der Realität sind. Der artige Dinge ist man ja von den grünen mittlerweile gewöhnt Steuerbetrug falsch aussagen etc. ist ja nichts mehr neues.
    Noch mal ein großes Lob an Herrn Karl Otto für diese hervorragend gelungene dem Demaskierung.

Schreibe einen Kommentar zu Hans Otto Kunibert Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.