Ende Juni begannen die Kanalbauarbeiten in der Liebknechtstraße. Bedingt dadurch können die Anwohner innerhalb der Bauabschnitte nicht parken und müssen in die angrenzenden Straßen ausweichen. Dadurch erhöht sich der Parkdruck in den nicht bewirtschafteten Straßenabschnitten der Brücktorstraße, Schenkendorfstraße und Martin-Luther-Straße auf 100 %.

Oft finden am Nachmittag heimkehrende Anwohner keinen Parkplatz mehr und müssen nun auf die gebührenpflichtigen Parkplätze der Lipperheidstraße etc. ausweichen. Dort herrscht meistens ein Leerstand von 40 bis 50 %.

Zusätzlich wurde am Montag, den 24. August, die Hälfte der Schenkendorfstraße zwischen Liebknechtstraße und Lipperheidstraße mit einem Parkverbot belegt. Diese Maßnahme dauert ca. 8 Wochen, bis die Baustelle weiter südlich verlegt ist. Somit sind nun noch mehr Anwohner gezwungen gebührenpflichtig zu parken.

Dieses Problem lässt sich einfach lösen:

  • Die Parkautomaten der Lipperheidstraße bis zur Arndtstraße sollen für die Dauer der Bauarbeiten in der Liebknechtstraße abgeschaltet werden.
  • Kleinbetriebe sollen – wie Anwohner – dauerhaft einen Bewohnerparkausweis erhalten.
  • Schrägparken in der Schenkendorfstraße und Martin-Luther-Straße soll beidseitig erlaubt werden.

In einer Unterschriftenaktion vom 21. bis 25. August haben sich 121 Bürger für diese Lösungsvorschläge ausgesprochen.

Die Unterschriftslisten wurden nur in den nicht bewirtschafteten Straßenabschnitten der Liebknechtstraße, Schenkendorfstraße und Martin-Luther-Straße verteilt.

Aus diesem Gebiet wurden 104 Unterschriften gegeben. Weitere 17 Unterschriften kamen aus der Lipperheidstraße, Schillerstraße und weiteren Straßen.

Die Mappe mit den Unterschriften wurde am 27.08.202 an das Büro des Oberbürgermeisters übergeben.

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